Emotionen/emotions (germ./engl.)

Aktualisiert: 1. Aug. 2021

"Ich" trägt viele Emotionen. Je nachdem, wie wir leben und gelebt wurden, ist uns das bewusster oder nicht. Vieles ist auch nicht erwünscht und wird uns früh durch Bestrafung abtrainiert. Doch weg sind sie nicht. Abtrainiert heißt, den Zugang zu ihnen zu verlieren, heißt den Zugang zu sich zu verlieren, weil wir durch das Erleben und "managen" von Emotionen enorm wachsen können. Emotionen zu kennen, bedeutet sie spüren zu können, sie zuzulassen oder sie zu transformieren. Allein sie zu fühlen, kann schon eine Bedrohung darstellen, wenn man sich nicht kennt. Man vermutet, wenn man wütend ist wird man straffällig, aber meistens ist das nicht der Fall. Wichtig ist bei Emotionen, dass sie, egal ob sie Hindernisse oder Dämonen sind, auf menschliche Präsenz treffen. Das bedeutet ein Mensch, der da ist und uns nicht verurteilt. Der "Dämon" trifft also auf etwas "Gutes" und kann sich dadurch relativieren und verliert an Bedrohung. In uns können so viele Emotionen sein. Manchmal sind alle im selben Moment hier. Wir fühlen uns hin u