Erde(n)

Mein Körper drängt mich hinaus. Ich soll wieder atmen. Mich spüren. Zu mir zurück.


Barfuß laufe ich über den heißen Asphalt, bis ich raus aus der Stadt und auf den Feldwegen bin. Ich spüre die Sonnenstrahlen auf meiner Haut, die Erde fühlt sich warm an. In den Pfützen vom letzten Regen plansche ich und patsche im Schlamm. Erde. Wie ein Kind laufe ich von Pfütze zu Pfütze und fühle mich fast unbeobachtet. Ich fühle mich lebendig, hier. Ich schließe die Augen, atme ein und lasse die Arme für einen Moment über meinem Kopf verweilen. Augen auf.