Heilcoaching für schmerzende Gefühlswunden.

Aktualisiert: 16. Nov. 2021

Der Artikel ist ein kreatives Gedankenbild mit wissenschaftlichen Informationen und einem Coaching Angebot. Durch den Impuls über das Gefühl nach Verbundenheit nachzudenken, versucht der Artikel leicht verständlich zu erklären, wie Emotion und Gefühle zusammenhängen und wie man Gefühle umlenken kann. Starke, immer wiederkehrende unangenehme Gefühle müssen an der Wurzel berührt werden, um sie zu heilen. Das Creative MIND Coaching hat eine sehr gute Methode, um transgenerationale Wunden und Traumen zu heilen.


Ich befinde mich in mehreren Communities, die sich mit Heilung beschäftigen. Heilung durch Meditation, Heilung durch Bewegung und Tanz, Heilung durch Musik, Heilung durch die Natur, Heilung durch heilige Pflanzen, u.v.m. Nach jeder Trainingsphase finden sharings über die Methoden statt. Jeder teilt mit, welche individuelle Erfahrung, Veränderung, Bereicherung durch die Heilmethode entstanden ist.

In den sharingcircles kommt immer sehr häufig ein zentrales Bedürfnis ans Licht:


"Ich will mich verbunden fühlen."

Beschrieben wird eine Sehnsucht danach eine spürbare Verbindung und Einheit mit dem Universum zu bilden. Die Geborgenheit, die die Schöpfung uns gibt, zu spüren. Eine Sehnsucht danach die Kraft des Mysteriums des Sternenhimmels und Genugtuung beim Zurückgeben des eigenen Bluts an die Erde zu erleben. Das Herz zu verbinden mit der Schöpfung. Es gibt ein wohlklingendes Wort im Portugiesischen dafür: Saudade oder auf Deutsch Nostalgie, das diese Sehnsucht benennt.


Woher rührt diese Sehnsucht?

Wir sind schon lange aus dem Paradies gefallen und haben in unserer Entwicklung den Fortschritt auf Kosten der Natur gemacht und weniger mit ihr. Historisch betrachtet, haben wir uns vom Mysterium des höheren Bewusstsein emanzipiert und nach einer Unabhängigkeit gesucht, um das Mysterium gegen wissenschaftliche Sicherheit einzutauschen. Doch nicht nur diejenigen, die sich mit der Schöpfung befassen, kommen zwangsläufig wieder auf ein allmächtiges Schöpfungswesen zurück. Es liegt in der Natur der Menschen nach größeren Bedeutungen zu suchen, denn wir sind, wie alles Natürliche, Teil des allergrößten Wunders.



Wir Menschen haben jedoch die Steuerzentrale, das Gehirn, welches unsere kreativen Fähigkeiten massiv entwickelt hat. Wir haben ebenso eine Fühlfähigkeit, die in Kombination mit Gedächtnis eine Vielfalt von feinabgestuften Informationen bei der Begegnung mit dem Umfeld produziert.

Bei der leiblichen Begegnung mit der Umwelt entstehen Emotionen. Die Zersetzung dieser sind unsere Gefühle.

Emotionen (Bewegung nach außen) sind purer Strom. Sie sind ein Sturm, der das ruhige Gewässer aufwühlt, sie kommen plötzlich und klingen schnell wieder ab. Emotionen sind im Körper spürbar. Die Bedeutung, die wir einer Emotion geben, das ist dann das Gefühl. Gefühle sind die Interpretationen. Sie sind mit Erinnerungen und Gedanken gekoppelt. Wir beschriften unsere Emotionen also. Stell dir vor: Jedes Mal, wenn du dich über deine Mutter ärgerst, interpretierst du es als Mangel ihrer Liebe für dich. Eine Emotion wird also ganz persönlich beschriftet, was sich dann Gefühl nennt. Sie sind von Mensch zu Mensch verschieden.


Du verbindest eine Emotion mit Gefühlen und Gedanken aus der Vergangenheit. Gefühle sind daher IM KOPF.

Ein Mensch wird entzückt reagieren, wenn er einen Hund sieht, ein anderer kann Gefühle von Angst entwickeln. Wir erleben eine Emotionen durch eine Begegnung, aber wie eine Körpersensation, die mit dem Sehen des Hundes interpretiert wird, das ist unser Gefühl. Und diese Interpretationen sind verschieden. Es gibt eben keine objektive Wahrheit dazu. Doch die schwierigen Gefühle können uns zu unseren verschütteten Bedürfnissen lenken. Deswegen sind sie wichtig. Durch sie geht der Weg zu einem runden Leben.


Emotionen sind Angebote, die anders beschriftet werden können.

Wie können wir Emotionen umlenken, so dass sie uns nützlich werden?

Emotionen bewirken, dass wir eine "Wolke" im Kopf haben, wir können nicht klar denken, wenn wir eine Emotion empfinden. Unser Körper erlebt eine starke Körpersensation. Diese muss zuerst abklingen, bevor man wieder denken kann - und Entscheidungen treffen kann. Die Emotion wird bald vorbei sein, aber das Gefühl bleibt eben länger und gaukelt dem Bewusstsein eine bestimmte Sichtweise vor. Wir beginnen zu interpretieren.

Nur das "rausgehen" aus dem Gefühl kann uns helfen, diese nicht zum Schicksal werden zu lassen.

Denn wir gestalten Realität, durch unsere Entscheidungen.


Du ärgerst dich zum tausendsten Mal über dein/e Partner/in und es nervt dich, du fragst dich, ob er/sie der richtige Mensch für dich ist?

Deine Interpretation und deine Gedankenwelt bilden einen Kontext, genährt von deinen Erinnerungen und deinen momentanen Gedankeninhalten. Du kannst dir ab dem Zeitpunkt klar werden, was du willst. Wenn du keine neue Beziehung willst, dann wirst du dein Mindset so ausrichten, dass auch weitere tausend Konflikte Raum in deiner Beziehung sein dürfen. Wenn du eine neue Beziehung willst, dann wird dir deine Logik vorgaukeln, dass das Fass nun voll ist. Du siehst: Beides stimmt und gleichzeitig ist nichts ist richtig. Deswegen, sollte man nie während dem Erleben einer Emotion ein Entscheidung treffen. Lieber warten, bis sie abgeklungen ist und dann nochmal das Thema betrachten.


Emotionen, die kreativ genutzt werden, sind Ressourcen

Wie kann man sich ein Gefühl zu nutze machen, wie können Emotionen Ressourcen werden?

Emotionen sind generell enorme Katalysatoren für menschliche Entwicklungen. Leider nicht nur positiv. Jede Angst vor einem anderen Volk, die sich in Krieg ausgetragen hat, ist ein Beispiel dafür wie Gefühle Wirklichkeiten erschaffen- und das über Generationen hinweg, weil diese Gefühle in unser Erbgut übergehen.


Daher ist es oftmals mehr notwendig den Blickrahmen deutlich zu weiten, z.B. zu den Ahnen hin. Was haben sie erlebt, worin waren sie gesegnet, was waren die Flüche ihres Lebens? Nur das tiefe graben zu den Wurzeln hin, lässt uns Ursachen nachvollziehen für die Früchte im hier und jetzt. Gerade die Kleingewachsenen sind ein Zeichen auf eine geschwächte Kraft. Wenn wir die Wurzeln berühren, dann können wir verstehen, was sie brauchen.

Wie jede Wurzelbehandlung beim Zahnarzt ist das Berührungsmoment ein aufflammender Schmerz, aber mit einem ausgebildeten und erfahrenen Coach:in ist der Prozess sicher heilführend. Dabei geht es nicht nur menschlichen Trost und Empathie, sondern um ein geschultes Feingefühl und Erfahrung der Dosis Schmerz, die heilend wirkt.


Heilen ist ein gesundes Abklingen der Wunde, bei der du wenig persönliche Einbussen hast, im Gegenteil man wird stärker. Beim Bewältigen oder Coping geht man mit der Verletzung meist mit einer Vermeidungs- oder Abwehrhaltung um, was letztendlich eine Abspaltung ist.



Jede dieser Wunden ist ein Schmerz aus der Vergangenheit, die deinen Trost, Zuwendung und Annahme braucht. Das IST die Heilung.

Egal welchen Schmerz du in dir trägst. Vielleicht konntest du dir nie vorstellen, dass dieser Schmerz eine andere Qualität für dich bekommen kann. Doch es ist möglich, das verspreche ich dir persönlich. Bekannte Beispiele von Menschen, die ihre Erlebnisse in Heilung verwandelt haben. (Viktor Frankl, Maria Gomora, Nelson Mandela, mein deutscher Opa). Sie sind nicht bekannt, weil sie vorher schon "Supermenschen" waren, sie wurden bekannt, weil sie sich zu wertvollen Menschen entwickelt haben. Denk nicht, dass diese Menschen etwas können, was du nicht kannst.


Heilwege ist immer ein schwieriger Weg, aber wir bekommen alle Heilhilfen, die wir brauchen, mit auf den Weg.


Der Mensch bekommt immer so viel Heilaufgabe, wie er bewältigen kann. (Erika Hasenrath, 82 Jahre, meine Energiehilfe und Orientierungsperson, wenn es um Heilung geht). Ihr Credo: Vertrauen.

Dive into your self. Heilung. Coaching
Heilcoaching durch Kontakt mit dem Selbst







17 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen